Distiktcamp Ost 2026
In diesem Sommer reiste das Team der „Papageientaucher“ (Altersstufe 12–14 Jahre) zum Distriktcamp Ost nach Nobitz. Unsere Gruppe bestand aus vier Jugendlichen, einem Juniorleiter, einem Leiter und einem weiteren Mitarbeiter. Die Anreise begann zu fünft am Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig, von wo aus wir mit der S-Bahn nach Altenburg fuhren. Am dortigen Bahnhof standen wir zunächst etwas ratlos da, weil die Bushaltestelle nicht auf Anhieb zu finden war. Zum Glück eilte uns ein anderer Stamm zu Hilfe und wies uns den Weg. Gemeinsam fuhren wir einige Stationen mit dem Bus und liefen das letzte Stück von etwa 15 Minuten zu Fuß zum Campgelände.
Dort angekommen, waren wir von der enormen Größe des Camps schier überwältigt. Nach kurzer Suche entdeckten wir die Anmeldung, holten unsere Campbänder, T-Shirts sowie das restliche Material ab und bauten auf unserem Stammplatz das Zelt auf. Kurz darauf besuchten uns auch unser Leiter und der Mitarbeiter. Die beiden waren schon früher angereist, da sie auf dem Camp als Sanitäter und Notarzt im Einsatz waren – ein absoluter Glücksfall für uns! Denn auch wenn man gut aufpasst, bringt so ein Camp eben echte Abenteuer mit sich: Beim Apfelschneiden rutschte ein Messer ab, sodass einer von uns für eine kurze Kontrolle und die optimale Versorgung ins Krankenhaus gefahren werden musste. Dank unserer Profis im Team lief das aber völlig reibungslos und absolut entspannt ab. Nach dem Zeltaufbau hieß es dann aber auch schon: Abendbrot!
Die Folgetage hatten eine feste Struktur: Auf das gemeinsame Frühstück folgten die Stamm- oder Regionalrunde und die anschließende Teamzeit. Da wir eine recht kleine Truppe waren, schlossen wir uns für die Stammrunde mit dem Stamm Leipzig II zusammen. In der darauffolgenden Freizeit meisterten wir verschiedene Challenges, bevor wir das Mittagessen zubereiteten. Nachmittags standen spannende Geländespielen, Seminare und kreative Workshops auf dem Programm. Nach dem Abendessen ging es direkt weiter zur großen Abendveranstaltung. Inhaltlich drehte sich dort alles um die Geschichte des Volkes Israel, Mose und die zehn Plagen. Neben starkem Lobpreis erlebten wir eine tiefe Gemeinschaft mit Gott. Später am Abend boten die „Oasen“ bei Snacks und kleinen Spielen die perfekte Gelegenheit, mit anderen Rangern ins Gespräch zu kommen und neue Freundschaften zu schließen.
Zu den großen Highlights zählte der Besuchertag am Mittwoch, an dem viele Familien das Gelände erkundeten. Für einen kurzen Adrenalinkick sorgte ein Gewitter zwei Tage später: Direkt vor dem Abendbrot mussten wir kurzzeitig in den nahegelegenen Flughafen evakuiert werden. Das Unwetter zog jedoch schnell ab, sodass wir bald auf den Zeltplatz zurückkehren konnten. Am letzten Tag hieß es schließlich: Abbau und Abschied. Während unser Juniorleiter etwas früher aufbrach, trat der Rest der Gruppe gemeinsam mit Freunden die Heimreise an.
