Parallax-Effekt

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Kletterhajk

Da unsere letzte Kletteraktion bereits eine Weile zurücklag, beschlossen wir, mal wieder ein
Wochenende Klettern zu gehen!
Am ersten Aprilwochenende brachen wir, zwei Kinder und zwei Leiter, um acht Uhr morgens nach
Wolkenstein, einem kleinen Örtchen hinter Chemnitz, auf.
Nach einer zweistündigen Fahrt erreichten wir den Bahnhof in Wolkenstein und begaben uns direkt
zur Burg, um uns Kletterausrüstung auszuleihen. Nachdem wir oben ankamen, informationen wir uns
über die Klettersteige in der Umgebung. Anschließend begaben wir uns zu den Felsen unterhalb der
Burg und starteten motiviert und energiegeladen den ersten Klettersteig.
Der erste Steig erwies sich als unerwartet schwierig und wir nahmen uns die notwendige Zeit. In
diesem Moment waren wir Leiter froh, dass wir eins zu eins agieren konnten, da jeder von uns sich
auf ein Kind konzentrieren konnte. Nach dem ersten Steig legten wir eine kleine Pause mit Snacks ein,
gefolgt von einem weiteren Aufstieg bis hoch zur Burg. Erschöpft und verschwitzt dankten wir Gott
für das schöne Wetter und das Essen und genossen unser Mittagessen in der Sonne.
Nachdem wir neue Energie getankt hatten, wanderten wir zu einem weiteren, zwei Kilometer
entfernten Steig, der mehr Variation bot und in der Nähe unseres Schlafplatzes lag. Dort
angekommen, zogen wir die Kletterausrüstung an und machten uns an den Felsen zu schaffen. Nach
einigen Runden entschied sich einer der jüngeren Pfadfinder, den „Yeti“, einen schwierigeren
Klettersteig, auszuprobieren.
Daraufhin machten sich Max, einer der Leiter, und das Kind gemeinsam an diese Herausforderung.
Dieser Steig war eine echte Herausforderung, bei der sie sich gut ergänzten!
Nachdem sie oben wieder ankamen waren beide für den Tag fertig und suchten ihren Schlafplatz auf.
Wir bauten ein Tarp auf, und kochten unser Essen.
Der Abend war warm und es war lange hell sodass wir die wunderbare Aussicht genießen konnten.
Wir hatten eine schöne Andacht zu Begegnungen mit Gott, gute Snacks und eine schöne
Gemeinschaft.
Da wir eine kleine Gruppe waren, konnten wir am nächsten Morgen sehr flexibel frühstücken, Frisbee
spielen und die Wanderroute zu einem Aussichtspunkt für das Mittagessen planen. Nachdem wir den
Aussichtspunkt erreicht und Wolkenstein wieder erreicht hatten, entschieden wir uns für ein letztes
Mal Klettern. Wir gaben die Ausrüstung zurück und aßen noch Mittagessen, wo wir zufällig auf
Ranger aus Lichtenstein trafen. Im Zug schliefen drei von uns, bis wir gegen fünf Uhr wieder in Leipzig
ankamen

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Winterhajk

Anfang Februar fuhr das Team der Papageientaucher (Ranger im Alter von 14 bis 18) in das kleine Dörfchen Gehlberg mitten im Thüringer Wald. Eine kleine Gruppe von vier Rangern und zwei Leitern brach am Freitag Richtung Gehlberg auf und erreichte eineinhalb Stunden später die Hütte, die für das Wochenende gebucht wurde. Schnell bereiteten wir das Abendessen zu, gefolgt von einer sehr schönen Andacht, die sich mit einer Geschichte durch die folgenden Tage ziehen würde. Am nächsten Morgen standen wir früh auf, machten Morgensport, heizten den Ofen an, genossen dann ein gemütliches Frühstück und planten dabei unseren Tag. Wir wählten eine Wanderroute über den nahe gelegenen Berg Scherkopf und hofften auf Schnee. Jedoch begann es nach den ersten Kilometern zu regnen und hörte den restlichen Tag über nicht mehr auf. Trotz des Regens wanderten wir weiter. Auf dem Rückweg begegneten wir teilweise komplett vereisten Wegen, Weil der Regen zwischenzeitlich stärker wurde, entschieden wir uns, in einer Schutzhütte Mittag zu essen. Nach der Rückkehr zur Hütte machte sich ein Teil der Gruppe daran, einen Naturunterstand (ein sogenanntes Biwak) zu bauen, während die anderen das Abendessen vorbereiteten. Hierfür verwendeten wir einen kompakten Kohlegrill, um darauf Pizza zu backen. Nach mehreren Versuchen fanden wir einen Rhythmus beim Pizzabacken, und nach zweieinhalb Stunden hatten wir neun 30 cm (Durchmesser) große Pizzen gebacken, die wir anschließend gemeinsam genossen - sie waren wirklich gut. Den Abend ließen wir mit ein paar Gesellschaftsspielen und dem zweiten Teil der Andacht ausklingen, der sich auf einen Film über Gletscherflüsse bezog. Am Sonntag frühstückten wir, putzten das Haus, aßen zu Mittag und gaben das Haus zurück. Bevor wir mit vielen schönen Momenten, Erlebnissen und neuen Erfahrungen nach Hause fuhren.

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